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Freshfields saniert Musiklabel

Das Hamburger Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer hat die edel music AG saniert.Dies gelang zum einen durch den Verkauf mehrerer edel-Musikverlage und einen Forderungsverzicht der Gläubigerbanken. Zum anderen verzichtete auch die Hamburger Finanzverwaltung darauf, entstandene Sanierungsgewinne zu besteuern. Damit sei das Entertainment-Unternehmen nun schuldenfrei, berichtete im März Freshfields-Partner Dr. Christoph H. Seibt, der die Angelegenheit federführend betreute. Unterstützt wurde Seibt durch Associate Dr. Thorsten Raschke.

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Schwierig ist die Restrukturierung der edel AG vor allem deshalb gewesen, weil eine Kapitalerhöhung für das bis vor ein paar Monaten hoch verschuldete Unternehmen angesichts des schlechten Börsenklimas nicht möglich war. Daher habe man den Weg des Verkaufs von Assets an die Warner Music Group gewählt und die Banken zu einem Verzicht auf Forderungen in dreistelliger Millionenhöhe bewegen können, sagte Seibt. Dass schließlich die Finanzbehörde zusagte, die durch den Forderungsverzicht bei edel frei gewordenen Mittel nicht zu besteuern, habe den Erfolg der Sanierungsmaßnahmen gesichert. Gehör habe Seibt bei der Stadt gefunden, weil er sie überzeugen konnte, dass eine Insolvenz des Unternehmens sie härter treffe als der Steuerausfall.

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