Der Troisdorfer Kunststoffhersteller HT Troplast hat seine Schaumstoff-Tochter Trocellen GmbH an den japanischen Kabelhersteller Furukawa Electric und den Chemiekonzern Otsuka Chemical verkauft. Im Zuge der Aufgabe von Randaktivitäten hatte sich Troplast vor kurzem schon vom Geschäftsbereich Vulkanfiber (Dynos) getrennt. Erst im Dezember 2004 hatten die Private-Equity-Investoren Carlyle und Advent das Unternehmen aus dem Rheinland von der RAG-Tochter Rütgers AG erworben. Von den damals noch vier Troplast-Sparten veräußerte Rütgers das Foliengeschäft Trofisol an die japanische Firma Kuraray, die Geschäftseinheiten Profine, Trocellen und Dynos gingen an Carlyle und Advent. Troplast beschäftigt weltweit rund 4.300 Mitarbeiter und gehört mit einem erwarteteten Jahresumsatz von 770 Millionen Euro in ihren drei Geschäftsbereichen zu den weltweit führenden Herstellern für Plastikprodukte. Die jetzige Transaktion unterliegt noch der Zustimmung der Behörden und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
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