Der finanziell angeschlagene Modekonzern Escada hat sich von weiteren Tochtergesellschaften getrennt. Dies betrifft insbesondere die Primera-Gruppe, zu der unter anderem die Marken Biba, Laurel, Apriori und Cavita gehören.Der Gelsenkirchener Damenmodenanbieter Gelco übernimmt die Einzelhandelskette Biba inklusive der rund 530 bundesweiten Einzelhandelsgeschäfte. Nahezu zeitgleich kaufte die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares die übrigen Gesellschaften der Primera-Gruppe, eine Minderheitsbeteiligung von zehn Prozent verbleibt bei Escada.
Auf Seiten des Modeunternehmens war zudem die Bayrische Hypo- und Vereinsbank (HVB) als Investmentberaterin aktiv. Laut eigenen Angaben erzielten die Marken Laurel, Apriori und Cavita zuletzt einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro, Biba rund 105 Millionen Euro.
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