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Deutsche Telekom und Telefónica Deutschland kooperieren für Glasfaserausbau

Die Deutsche Telekom und Telefónica Deutschland wollen den Ausbau ihrer Mobilfunknetze schneller vorantreiben. Dafür haben die beiden Unternehmen nun einen langfristigen Vertrag geschlossen. Dieser sieht unter anderem vor, rund 5.000 Mobilfunkstandorte von Telefónica an die Telekom-Glasfaserinfrastruktur anzuschließen. Den Betrieb und die Überwachung des Glasfasernetzes übernimmt die Telekom.

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Junker_Claudia
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Das Datenaufkommen wächst und die Geschwindigkeit der Datenübertragung soll steigen. Insbesondere mit Blick auf den künftigen Kommunikationsstandard 5G ist der Ausbau von Infrastruktur unverzichtbar. Und so ist es auch nicht mehr überraschend, dass sich die großen Telekommunikationsunternehmen dafür zusammentun. Telefónica wird künftig etwa 5.000 Mobilfunkstandorte der Glasfaserinfrastrukur von der Deutschen Telekom nutzen und ihr Mobilfunknetz dort anschließen. Im Gegenzug wird Geld in den Ausbau von 5G investiert.

Den Trend zum Infrastruktur-Sharing hatten gerade Telekom und Telefónica früh erkannt. Schon 2011 schlossen die beiden Unternehmen einen Vertrag zum Mobile Backhaul. Der Backhaul in einem Mobilfunknetz bindet die in der Fläche verteilten Mobilfunkantennen an das Netzzentrum an. Die neue Vereinbarung setzt nun darauf auf und erweitert diese Zusammenarbeit deutlich.

Berater Deutsche Telekom:
Inhouse (Bonn): Dr. Claudia Junker (General Counsel), Dr. Jens Uelner, Annuschka Badura, Udo Kapischke

Berater Telefónica Deutschland:
Inhouse (Hamburg): Malte Piekarowitz, Broder Kleinschmidt

Hintergrund: Für die Verhandlungen setzten beide Unternehmen ausschließlich auf ihre Inhouseteams. Rund 18 Monate haben sie an dem umfangreichen Vertragswerk gefeilt, dabei haben sie den Vertrieb eng eingebunden. Die Firmen hatten nicht nur technisch neue Lösungen zu finden, sondern mussten auch künftige Entwicklungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Zusammenarbeit abbilden.

Die Inhouse-Abteilungen insbesondere in der TK-Branche haben in den letzten Jahren aufgestockt, sodass sie für solche Vertragswerke keine externen Juristen mehr benötigen. Dies ist auch bei anderen Medien- und TK-Häusern zu beobachten, etwa bei ProSiebenSat.1 und Vodafone, die zuletzt auch Kooperationen Inhouse verhandelten. (Anika Verfürth)

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