Europas Energieriesen lassen die Muskeln spielen: E.on und die spanische Gas Natural ringen um Endesa, die italienische Enel will erst Gas Natural zur Seite springen und macht dann der französischen Suez Avancen. Daraufhin erwägt die französische Regierung eine Zwangsehe von Suez mit dem Branchenchampion Gaz de France. Resultat wäre der größte Energieversorger der Welt.Alle europäischen Energiegiganten sind bei diesem Poker dabei - nur einer fehlt: die Essener RWE, hinter E.on die Nummer drei in Europa und Hauptwettbewerber der Düsseldorfer im deutschen Markt. Nur gerüchteweise wird RWE in den kursierenden Übernahmeszenarien als möglicher Akteur im Hintergrund genannt.
Umso auffälliger ist deshalb ein Detail in der Liste der E.on-Berater beim Endesa-Gebot: Als deutschen Hauptberater setzt E.on diesmal nicht die in der Vergangenheit meist favorisierten Freshfields Bruckhaus Deringer oder Shearman & Sterling ein, sondern ein anderes Schwergewicht: Hengeler Mueller. Pikant, denn Hengeler ist traditionell eng mit E.on-Konkurrent RWE verbunden.
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