Seit 2009 ist das Medikament Qutenza für die Therapie zugelassen. Das Heilpflaster wird zur Schmerzlinderung bei Menschen angewandt, die Schmerzen aufgrund von geschädigten Nerven in der Haut haben. Astellas Pharma Europe übergibt die Qutenza-Vermarktungsrechte an Grünenthal für alle 28 EU-Mitgliedsstaaten, die Schweiz, Island, Norwegen, Liechtenstein sowie für andere Länder Osteuropas, des Nahen Ostens und Afrikas.
Zum Verkaufspreis machten die Unternehmen keine Angaben. Dem Astellas-Geschäftsbericht 2016 zufolge erzielte Qutenza zuletzt 16 Millionen Euro Umsatz in der EMEA-Region. Im Jahr zuvor waren es noch 13 Millionen Euro.
Berater Grünenthal
Osborne Clarke: Dr. Andrea Schmoll (IP; Köln), Janita Good (Corporate; London; beide Federführung), Dr. Flemming Moos (IT-/Datenschutzrecht; Hamburg), Katharina Müller (Arbeitsrecht; Köln); Associates: Jonathan Crowley (Corporate; London), Konstantin Sitte (IP; München)
Inhouse Recht (Aachen): Claudia Schmidt (Director Global Legal) – aus dem Markt bekannt
Berater Astellas Pharma Europe
Gowling WLG: Ian Piggin (M&A; London), Luke Kempton (IP; Birmingham); Associate: Daniel Bryan (M&A; London) – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Osborne Clark-Partnerin Andrea Schmoll berät die Mandantin Grünenthal seit Längerem, insbesondere zu lizenzrechtlichen Themen.
Die Wirtschaftskanzlei Gowling WLG, die Anfang dieses Jahres nach dem Zusammenschluss von Gowlings aus Kanada und Wragge Lawrence Graham aus Großbritannien entstanden ist, hat ihre britischen Anwälte für das Mandat ins Rennen geschickt. Die EMEA-Zentrale von Astellas hat ihren Sitz im englischen Chertsey. Hierzulande ist Gowling WLG mit einem Büro in München vertreten.