Die Warenhauskette Hertie hat einen umfangreichen Personalabbau angekündigt: Von den derzeit 4.800 Stellen im Unternehmen sollen 2008 rund 600 Arbeitsplätze abgebaut werden. Der mit den Arbeitnehmern vereinbarte freiwillige Sozialplan sieht unter anderem Stundenreduzierungen und altersbedingtes Ausscheiden vor, betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Hertie ist aus der Abspaltung von 74 kleineren Karstadt-Filialen entstanden und seit dem Erwerb durch Dawnay Day und Hilco im September 2005 eigenständig.
Bis Ende 2007 gilt noch ein vom früheren KarstadtQuelle-Konzern ausgehandelter Sanierungstarifvertrag. Medienberichte schätzen den Umsatz des Unternehmens aus 600 Millionen Euro. Hertie soll – auch durch die nun angestoßene Personaleinsparung – 2008 wieder schwarze Zahlen schreiben.
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