Die Fürst-Wrede-Kaserne in München wird in einem Public Private Partnership (PPP) umgebaut, saniert und für zwanzig Jahre vom Baukonzern Hochtief betrieben. Das Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV) erteilte der Tochtergesellschaft Hochtief PPP Solutions nach einem Bieterwettbewerb den Zuschlag. Zu den weiteren Bietern wurde bisher nichts bekannt. In den kommenden 20 Jahren ist Hochtief auch für das Facility Management, die Instandhaltung sowie für die Bewachung des 32 Hektar großen Areals verantwortlich. Insgesamt wird der Baukonzern 48 Millionen Euro in das Projekt investieren, das Volumen des Vertrags zwischen Hochtief und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) als Auftraggeber beträgt etwa 164 Millionen Euro.
Beraten wurde das BMVg bei der Konzeption des Projektes sowie der Erstellung und Auswertung der Vergabeunterlagen von dem Service- und Organisationsdienstleister g.e.b.b., einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft des Ministeriums. Die Sanierungsarbeiten dauern etwa 20 Monate. Der Bund leistet feste monatliche Entgelte für den Betrieb und die Finanzierung der Investition. Die Nord LB begleitete Hochtief bei der Finanzierung des Projekts.
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