Immobilien-Deal mit Blackstone

Deutsche Wohnen vertraut auf Squire Sanders

Autoren
  • JUVE

Der Finanzinvestor Blackstone hat sich von einem Wohnimmobilien-Portfolio in Berlin getrennt. Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen übernahm die 6.900 Einheiten für rund 370 Millionen Euro. Die Transaktion muss unter anderem noch kartellrechtlich genehmigt werden.

Teilen Sie unseren Beitrag
Kai Mertens
Kai Mertens

Der Erwerb erfolgt durch eine Barkomponente von 260 Millionen Euro und einer Aktienkomponente, wodurch Blackstone nach Abschluss der Transaktion rund fünf Prozent an der Deutsche Wohnen halten wird. Bestandteil der Transaktion ist auch eine Refinanzierung der Objektgesellschaften.

Der Finanzinvestor hielt die Immobilien bislang über mehrere seiner Luxemburger Tochtergesellschaften der Blackstone Real Estate Partners Europe III. Der Bestand des Wohnimmobilienportfolios von Deutsche Wohnen wächst auf 90.300 Einheiten, über die Hälfte des Bestands befindet sich im Großraum Berlin.

Berater Deutsche Wohnen
Squire Sanders (Berlin): Dr. Kai Mertens (Federführung; Corporate/M&A), Hagen Reinsberg (Luxemburg); Associate: Navid Anderson (Corporate/M&A)
Inhouse (Berlin): Dirk Sonnberg (Leiter Recht), Daniela Heyer (Steuern)
Sullivan & Cromwell (Frankfurt): Dr. Carsten Berrar (Kapitalmarktrecht), Dr. Max Birke (Finanzierungsrecht)
Flick Gocke Schaumburg (Bonn): Prof. Dr. Andreas Schumacher (Steuern) – aus dem Markt bekannt

Berater Blackstone
Hengeler Mueller: Thomas Müller (M&A/Immobilienrecht; Frankfurt), Daniel Kress (M&A/Finanzierungsrecht; London; beide Federführung), Jan Bonhage (Öffentliches Recht; Berlin), Martin Klein (Steuern; Frankfurt), Alf-Henrik Bischke (Kartellrecht; Düsseldorf); Associates: Thomas Lang, Christoph Allmendinger, Johannes Baumann (alle Frankfurt), Marc Roberts (Berlin), Heiko Gotsche (Düsseldorf), Zahra Rahvar (London)

Hintergrund: Nicht nur bei Transaktionen gehört Squire Sanders schon seit Ende der 1990er-Jahre zu den regelmäßigen Beraterinnen der Deutsche Wohnen. Dennoch streut der Immobilienkonzern seine Mandate insgesamt stark. Sullivan & Cromwell tritt ebenfalls bei Transaktionen in Erscheinung, so auch kürzlich bei einer Kapitalerhöhung (mehr…). Bewährt haben sich auch SJ Berwin (mehr…) und FPS Fritze Wicke Seelig (mehr…).

Blackstone greift ebenfalls nicht das erste Mal auf Hengeler Mueller zurück. Beispielsweise beriet der Frankfurter Partner Müller den Immobilienkonzern Ende 2012 beim Gebot für die Gewerbeimmobilien der TLG (mehr…). Häufig ist jedoch Gleiss Lutz an der Seite von Blackstone zu sehen. Gleiss begleitete den Investor etwa beim Gebot für den Besteck- und Topfhersteller WMF, Hengeler stand bei dem Deal aufseiten der erfolgreichen Bieter KKR (mehr…).

Artikel teilen