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Insolar übernimmt Solarportfolio von Conergy

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Der angeschlagene Conergy-Konzern hat sich von drei bayrischen Solar-Projektgesellschaften getrennt. Über seine Tochter Conergy Deutschland GmbH verkaufte er Solarparks mit einer Gesamtleistung von 10,7 Megawatt (MW) an den luxemburgischen Investor Insolar, der von der Hamburger Firma Pulse Asset Management beraten wird. Im Einzelnen sind dies ein Solarpark in Baar (4,8 MW), eine Photovoltaikanlage in Gebersdorf (2,3 MW) sowie eine Anlage in Münster/Bayern (3,6 MW).

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Berater Pulse

WKN Witter Khalilzadeh Niklas (Hamburg): Dr. Carsten Witter (Federführung; Corporate/M&A), Rassul Khalilzadeh (Finanzierung), Dr. Isabella Niklas (Energie- und Vertragsrecht)

Berater Conergy

Taylor Wessing (Hamburg): Dr. Tillmann Pfeifer (Federführung; Corporate/M&A), Carsten Bartholl

Die erst im September vergangenen Jahres gegründete Hamburger Kanzlei WKN ist ein Spin-off von PricewaterhouseCoopers Legal, dem Rechtsberatungsarm der WP-Gesellschaft PwC. Die Boutique konzentriert sich auf die Beratung im Bereich der erneuerbaren Energien. Kontakte zu Pulse Asset Management bestehen über Kathrin Oechtering und Alexandra Gräfin von Bernstorff, die die Management-Firma erst im Juni dieses Jahres gegründet hatten. Beide waren zuvor in der Führungsebene des dänischen Wind- und Solarprojektbetreibers Renewagy tätig, für den die WKN-Anwälte schon zu PwC-Zeiten häufig tätig waren.

Taylor Wessing hat Conergy Deutschland zwar schon mehrfach beim Verkauf von Projekten begleitet. Allerdings beriet in den vergangenen Jahren vor allem GSK Stockmann & Kollegen bei Großprojekten wie dem Bau von Solar- und Windkraftanlagen. Im vergangenen Jahr war dann Katharina Dittmann, die Vorgängerin des neuen Conergy-Rechtsabteilungsleiters Sebastian Biedenkopf, sogar zu GSK gewechselt. Der Mutterkonzern, die Conergy AG, vertraute zuletzt bei der umfangreichen finanziellen Restrukturierung des Konzerns auf Freshfields Bruckhaus Deringer, so etwa bei einer Kapitalerhöhung vor einigen Monaten.

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