Internetportal für Nachhaltigkeit

Tivola steigt mit Graf von Westphalen bei Utopia ein

Autor/en
  • JUVE

Der Investor Tivola Ventures hat sich mehrheitlich an Utopia beteiligt. Utopia aus München ist ein Internetportal für Nachhaltigkeit mit 350.000 Besuchern im Monat. Es will zu nachhaltigen Konsumverhalten anregen. Medien berichten von einem Kaufpreis in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages.

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Ritesh Rajani
Ritesh Rajani

Über die Eignerstruktur von Utopia ist lediglich bekannt, dass das Unternehmen bislang zu 92 Prozent in den Händen von Claudia Langer liegt. Zudem sind Mitgründer, Mitglieder des Managements und des Aufsichtsrats Minderheitsaktionäre. Tivola wird beinahe vollständig von der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) gehalten. DDVG agiert als Medienholding der SPD, die darüber Beteiligungen an Regionalzeitungen und Druckereien hält. Mit Tivola stieg DDVG mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit in den digitalen Markt ein.

Berater Tivola Ventures
Graf von Westphalen (Hamburg): Dr. Ritesh Rajani (Corporate/M&A), Dr. Malte Evers (Arbeitsrecht), Dr. Patrick Wolff (Commercial); Associates: Dr. Christian Triebe (IP), Jan Bela Hermann (Corporate/M&A), Marius Bodenstedt (Arbeitsrecht)

Berater Utopia-Gesellschafter
Taylor Wessing (München): Dr. Peter Hellich (Federführung; Corporate) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Um die Beratung für Start-ups auszubauen, hat Graf von Westphalen eine eigene Praxisgruppe eingerichtet. Mit Tivola kam Rajani über die Beratung der Flohmarkt-App Stuffle in Kontakt. Der Investor stieg im Herbst letzten Jahres bei Stuffle ein, damals stand Rajani aufseiten des Start-ups. Nun wurde der Corporate-Partner erstmals für den Investor selbst tätig. Rajani kam vor rund zwei Jahren von Latham & Watkins, wo er bereits Transaktionen in der Start-up-Szene begleitete.

Die Tivola-Muttergesellschaft DDVG ließ sich in der Vergangenheit von Freshfields Bruckhaus Deringer bei größeren Deals beraten. So begleitete Prof. Dr. Christoph Seibt die SPD-Medienholding beim Verkauf ihrer Anteile an der ‚Westfälischen Rundschau‘ und der ‚Frankfurter Rundschau‘. (Désirée Balthasar)

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