SMA trotzt schlechtem Umfeld und startet mit Hengeler-Hilfe an der Börse
Das hessische Solarunternehmen SMA Solar Technology ist am vergangenen Freitag trotz einer sehr schlechten allgemeinen Börsenstimmung erfolgreich auf dem Parkett gestartet. Der Anbieter von Wechselrichtern debutierte erst als zweites Unternehmen in diesem Jahr am Prime Standard der Frankfurter Börse. Ein Konsortium um die Citibank und die Deutsche Bank begleitete die Emission. Zum Handelsstart verbuchte SMA ein leichtes Kursplus. Die Erstnotiz lag bei 48 Euro, der Ausgabepreis betrug 47 Euro.
Mit einem Emissionsvolumen von knapp 362 Millionen Euro gehört der IPO zu den größeren Börsengängen und überragt den im trostlosen IPO-Jahr 2008 bislang einzigen Start im Premiumsegment der Deutschen Börse deutlich. Erst vor kurzem hatte der Softwarespezialist GK Software mit einem Emissionsvolumen von zehn Millionen Euro debutiert.
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