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Jointventure in der Chemiebranche

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Die beiden Chemieunternehmen Rockwood Holdings (USA) und Kemira Oyj (Finnland) gründen im Rahmen eines Jointventures einen Produzenten von Titandioxid Pigmentspezialitäten. Zu den Kunden der Gesellschaft sollen Unternehmen aus der Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie gehören.In dem Jointventure werden Rockwood’s Titandioxid- und Funktionsadditiv-Aktivitäten in Deutschland, und die entsprechenden Kemira-Aktivitäten in Finnland zusammengefasst. Das neue Unternehmen erwirbt dafür von der Rockwood-Tocher Sachtleben deren Produktionsanlage in Duisburg und von Kemira das Geschäft im finnischen Pori sowie zwei Unternehmensbereiche in den USA und ein Kemira-Technologiezentrum in Oberhausen. Die Transaktion legt einen kombinierten Unternehmenswert von rund 640 Millionen Euro zugrunde.

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Die Finanzierung des neuen Unternehmens erfolgte durch die Banken Nordea und SEB und ist mit einem Bankdarlehen in Höhe von 300 Millionen Euro und einem Dispositionskredit in Höhe von 30 Millionen Euro gesichert. Der Sitz der neuen Firma, von der 61 Prozent Rockwood und 39 Prozent Kemira gehören, wird in Deutschland sein. Das neue Jointventure kommt mit 1.700 Mitarbeitern für 2007 auf einen pro-forma-Umsatz von etwa 556 Millionen Euro. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

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