HeidelbergCement setzt bei Milliardendeal auf Hengeler und Gleiss
Der schwer verschuldete Baustoffkonzern HeidelbergCement will sich über eine Kapitalerhöhung mehr als zwei Milliarden Euro besorgen. Das Unternehmen kündigte die Ausgabe von 62,5 Millionen neuer Aktien an, dadurch will der MDax-Konzern sein Grundkapital um 50 Prozent steigern.Finanzexperten erwarten einen Erlös von bis zu 2,5 Milliarden Euro, dies wäre hierzulande mit Abstand die größte Kapitalerhöhung dieses Jahres und eine der großvolumigsten der vergangenen Jahre. Ein Konsortium unter Führung der Deutschen Bank und Morgan Stanley begleitet die Transaktion, daneben ist auch die französische Großbank BNP Paribas beteiligt.
Die Aktionärsstruktur verändert sich im Zuge der Kapitalerhöhung deutlich. Hauptaktionär von HeidelbergCement ist bislang die Familie des verstorbenen Unternehmers Adolf Merckle, sein Sohn Ludwig hält über die Spohn GmbH und VEM Vermögensverwaltung bislang 72,4 Prozent an HeidelbergCement. Der finanziell angeschlagene Großaktionär wird die Maßnahme nicht mittragen und kommt nach der Erhöhung des Kapitals nur noch auf 48,3 Prozent der Anteile.
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