Kapitalmarkt

Porr setzt bei erster Scrip-Dividend-Ausschüttung auf DLA Piper

Der Baukonzern Porr hat sich für die diesjährige Dividendenausschüttung etwas Neues überlegt: Das börsenotierte Unternehmen stellte eine Sonderdividende von 50 Cent in Aussicht, die die Aktionäre wahlweise in bar oder als Aktie bestellen konnten. Knapp 72 Prozent der Anteilseigner entschieden sich für weitere Aktienpapiere, die mit Hilfe der Erste Group ausgegeben wurden.

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Der  Baukonzern Porr hat sich für die diesjährige Dividendenausschüttung etwas Neues überlegt: Das börsenotierte Unternehmen stellte eine Sonderdividende von 50 Cent in Aussicht, die die Aktionäre wahlweise in bar oder als Aktie bestellen konnten. Knapp 72 Prozent der Anteilseigner entschieden sich für weitere Aktienpapiere, die mit Hilfe der Erste Group ausgegeben wurden.

Christian Temmel
Christian Temmel

Bereits Mitte April hatte der Porr-Vorstand die sogenannte Scrip Dividend angekündigt, ein Angebot, das als Premiere im österreichischen Kapitalmarkt gilt. Ende Mai auf der Hauptversammlung wurde das Vorgehen von den Aktionären abgesegnet, im Juni folgte dann der  Bezugszeitraum, in welchem die Aktionäre eine entsprechende Erklärung abgeben mussten. Porr bediente die Aktiendividenden mit eigenen Aktien, die Abwicklung übernimmt die Erste Group.

Eine etwas andere Art der Aktionärsvergütung bietet seit einigen Jahren die Deutsche Telekom an: Dort können sich die Teilhaber die gesamte jährliche Dividende in Form von neuen Aktien auszahlen lassen. Allein in diesem Jahr schüttete die Telekom für 1,9 Milliarden Aktien eine Sachdividende aus. Generiert werden die neuen Aktien per Kapitalerhöhung; die dortige Transaktion begleitete wie auch in den Vorjahren die Citigroup. 

Berater Porr/Erste Group Bank
DLA Piper Weiss-Tessbach (Wien): Dr. Christian Temmel (Federführung), Dr. Christian Knauder (beide Corporate)

Hintergrund: Sowohl Porr als auch die Erste Group vertrauen seit Jahren immer wieder auf DLA Piper-Partner Christian Temmel. Der Leiter der Wiener Kapitalmarktpraxis begleitete Porr beispielsweise auch bei der Platzierung ihres ersten Schuldscheindarlehens in Höhe von 185,5 Millionen Euro, sowie bei der Durchführung eines Anleihenumtausches. Schon dabei fungierte der Transaktionsanwalt für die Emittentin und die Bank als Sole Arranger und Dealer Manager.

 

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