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Mit ihrer Aktion wollen sie die vom Bundeskabinett für 2003 geplante Einführung eines Zwangspfandes, vor allem auf Getränkedosen, gleichsam in letzter Minute stoppen. Das Umweltbundesministerium begründet das geplante Dosenpfand mit dem zurückgegangenen Mehrweganteil aller Getränkesorten. Von der seit 1991 geltenden Pfandpflicht für Einwegverpackungen, die in der Verpackungsverordnung geregelt ist, waren Getränkedosen und Plastikflaschen unter der Bedingung ausgenommen worden, dass 72 Prozent der verkauften Getränke in Mehrwegverpackungen abgefüllt würden. Bei Nichterreichen der Quote sollte die Befreiung von der Pfandpflicht erlöschen, was angesichts der vom Bundesumweltministerium gegenwärtig festgestellten rund 60 Prozent der Fall ist.