Juve Plus

Lloyd Fonds trifft Haftungsvereinbarung

Autor/en
  • JUVE

Das börsennotierte Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds hat eine umfassende Haftungsvereinbarung mit ihren Gläubigerbanken getroffen. Darin enthalten ist ein Moratorium für Eventualverbindlichkeiten von 230,2 Millionen Euro. Es sichert den Konsortialbanken unter Führung der NordLB und der HSH Nordbank maximal 20 Millionen Euro zu. Das Moratorium hat eine Laufzeit bis 2014.

Teilen Sie unseren Beitrag

Weiterlesen mit Juve Plus

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

4 Wochen gratis testen

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

Jedoch hat Lloyd Fonds die Möglichkeit, den Enthaftungsbetrag mit zwei Einmalzahlungen von 12,5 Millionen in diesem und 13,65 Millionen Euro im kommenden Jahr zu reduzieren. Bis zur Enthaftung ist das Emissionshaus von allen Garantien und Bürgschaften gegenüber den Banken freigestellt.
Zusätzlich haben die maßgeblichen Altaktionäre der Lloyd Fonds AG insgesamt 22 Prozent der Aktien auf den Verwalter B&P-T Treuhandgesellschaft mbH übertragen. Die Erlöse fließen direkt den beteiligten Banken zu.
Die Restrukturierung des Anbieters für geschlossene Fonds war notwendig geworden, nachdem die weltweite Krise in der maritimen Wirtschaft zu einem drastischen Rückgang im Platzierungsgeschäft von Schifffonds geführt hatte. Seit 1995 hat das im Prime Standard notierte Hamburger Unternehmen rund 100 Fonds in den Assetklassen Transport und Immobilien mit einem Investitionsvolumen von über 4,4 Milliarden Euro initiiert.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de