Juve Plus Neue Privatklinik

Asklepios kauft Blomenburg mit Cura und Heeb

Die Asklepios-Gruppe möchte eine neue Privatklinik in Ostholstein einrichten. Dafür erwarb sie das Jagdschloss Blomenburg von HJD, einer Investorengemeinschaft aus mehreren Familien.

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Jochen Repp
Jochen Repp

Die Blomenburg im Kreis Plön war zwischen 2004 und 2006 saniert worden, als sie Teil des geplanten Technologiezentrums Blomenburg Ventureparks werden sollte. Doch die Trägergesellschaft musste 2011 Insolvenz anmelden. 2015 erfolgte der Verkauf an die Investorengruppe, die es nun an Asklepios weiterverkaufte.

Der Klinikbetreiber zählt mit rund 46.000 Mitarbeitern zu den größten hierzulande. Gründer und alleiniger Gesellschafter von Asklepios ist Dr. Bernhard Broermann.

Berater Asklepios
Cura Advocati Preiss Repp Heiss Schuller & Kollegen (Frankfurt): Jochen Repp (Federführung; Corporate/M&A)
Heeb Steuerberatung (Kronberg): Uwe Wittstock

Berater HJD Gruppe
Ehler Ermer & Partner (Rendsburg): Dr. Markus Stöterau (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Lars Jensen-Nissen (Steuern)

Markus Stöterau
Markus Stöterau

Hintergrund: Die Rendsburger MDP-Kanzlei Ehler Ermer berät die Verkäufer, die in Unternehmensbeteiligungen und Immobilien investieren, schon seit vielen Jahren. Während Corporate-Partner Stöterau den Transaktionsprozess einleitete und den Vertrag verhandelte, klärte Steuerberater Jensen-Nissen die vorgelagerten steuerlichen Aspekte der Transaktion.

Im Transaktionsprozess stimmte er sich dann mit der hessischen Steuerberatung Heeb auf Käuferseite ab. Steuerberater Wittstock gehört wie Cura-Partner Repp zum engsten Beraterkreis um den Asklepios-Gründer Broermann. Der Gesellschafter ist selbst ausgebildeter Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt.

Repp, der auch Mitglied des Asklepios-Aufsichtsrates ist, hatte Broermann 2015 ebenfalls beim Ankauf des Hotels Atlantic in Hamburg unterstützt.

Die Blomenburg-Transaktion beurkundete nach Marktinformationen der Frankfurter Notar Thomas Kuther.  (Sonja Behrens)

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