Oakley Capital steigt bei Verivox ein

Der Private-Equity-Investor Oakley Capital hat eine Mehrheit von 51 Prozent an der Londoner Holding Verivox erworben. Der Kaufpreis betrug etwa 20 Millionen Euro. Kernstück des Unternehmens bildet die Heidelberger Verivox GmbH, die hierzulande eines der größten Tarifvergleichsportale für den Energie- und Telekommunikationsmarkt betreibt.

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Berater Oakley Capital
Ashurst: David Carter (London), Dr. Nikolaus von Jacobs; Associates: Florian Hirschmann, Dr. Germar Enders, Jutta Wiedemann (alle München; Corporate)

Berater Verivox-Anteilsinhaber
CMS Cameron McKenna (London): Jason Zemmel (Federführung; englisches Recht)

Berater Verivox und Verivox-Management
Schulte Riesenkampff (Frankfurt): Dr. Andreas Lober (Federführung; IP), Dr. Anne-Marie Peter, Dr. Clemens Just (beide M&A), Petra Ostmann (Arbeitsrecht); Associates: Carina Neumüller (IP), Thorsten Bausch (Gesellschaftsrecht)

Hintergrund: Die Frankfurter Kanzlei Schulte Riesenkampff berät die deutsche Verivox-Tochter schon seit einigen Jahren als ausgelagerte Rechtsabteilung, und war auch bei dem jetzigen Investorenwechsel mit einem Anwaltsteam sowohl für das Unternehmen als auch für die beiden Geschäftsführer tätig.

Der irische Medienkonzern INM hat im vergangenen Jahr für seine umfangreiche Restrukturierung Londoner Anwälte von Freshfields Bruckhaus Deringer mandatiert. Für den Verkauf der Verivox-Beteiligung einigte sich das Unternehmen mit den beiden anderen Gesellschaftern auf die Beratung durch CMS Cameron McKenna.

Die Erwerberin Oakley arbeitet regelmäßig bei Akquisitionen mit Ashurst zusammen. Im vergangenen Jahr hatte sich die Kanzlei entschieden, ihr deutsches Private-Equity-Team am Münchner Standort zu konzentrieren. Im Zuge dessen wechselte von Jacobs aus dem Frankfurter Büro an die Isar.

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