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Oaktree und Irving Place erwerben Chesapeake

Autor/en
  • Aled Griffiths

Die beiden Finanzinvestoren Oaktree Capital und Irving Place Capital haben den US-Verpackungshersteller Chesapeake aus der Insolvenz gekauft. Zusammen mit dem Verkauf wurde auch die Reorganisation des US-Geschäfts der Firma beendet und Chesapeake von einem in den USA börsennotierten Unternehmen in eine private Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz in Europa umgewandelt. Chesapeake produziert hochwertige Karton-Spezialverpackungen wie Faltschachteln, Prospekte und Etiketten für die Märkte Pharmaka, Süßwaren und Getränke. Weltweit produziert das Unternehmen an rund 40 Standorten und beschäftigt etwa 5.550 Mitarbeiter. Die deutsche Tochter Chesapeake Deutschland ist Marktführer im Bereich Süßwarenverpackungen und beliefert nahezu alle namhaften internationalen Kunden der Süßwarenindustrie. Zuletzt setzte das Unternehmen hierzulande mehr als 70 Millionen Euro um.

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Berater Oaktree/Irving Place

Kirkland & Ellis (München) : Dr. Roderic Pagel, Dr. Oded Schein (Steuerrecht), Sacha Lürken (Finanzierung); Associates: Katrin Schreiber (Finanzierung), Dr. Björn Holland, Ulf Marhenke (Corporate)

Berater Chesapeake

Hunton & Williams (Dallas) – aus dem Markt bekannt

Hammonds (Berlin): Dr. Peter Meyer, Markus Schmucker

Kirkland berät Oaktree in den USA und London seit langem. Hierzulande war der Erwerb der Eiskrem-Sparte des italienischen Roncadin-Konzerns vor mehr als drei Jahren der erste Deal für den US-Investor. Seitdem mandatierte Oaktree in Deutschland bei Zukäufen aber auch eine ganze Reihe anderer Kanzleien.

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