Privatbank

Augsburger Aktienbank kauft Netbank mit Luther

Die Augsburger Aktienbank (AAB) hat die Netbank aus Hamburg übernommen. Wenn die Finanz- und Aufsichtsbehörden zustimmen, wird die Übernahme der Bank von den bisherigen Eigentümern – Landesbank Berlin, vier Sparda-Banken und Ex-Spardavorstand Dr. Heinz Wings – innerhalb der kommenden Wochen vollzogen.

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Andreas Kloyer
Andreas Kloyer

Die Käuferin AAB ist seit 2002 eine 100-prozentige Tochter der LVM Versicherungen und konzentriert sich in erster Linie auf das Großkundengeschäft mit Finanzanlagenvermittlern, Vermögensverwaltern und institutionellen Kunden. Mit dem Kauf will die AAB ihr Geschäftsfeld ausbauen und künftig auch das Geschäft mit Privatkunden betreiben.

Die Netbank wurde 1998 als reine Internetbank durch sieben Sparda-Banken gegründet, 2007 steigt die Berliner Landesbank mit 75 Prozent der Anteile ein. Als Direktbank betreut sie 160.000 Privatkunden und hat eine Bilanzsumme von rund einer Milliarde Euro. Nach dem Zusammenschluss erbringen die Banken Dienstleistungen für 400.000 Kunden.

Berater Augsburger Aktienbank
Luther: Dr. Andreas Kloyer (Federführung; M&A; München), Dr. Thomas Koch (Köln), Dr. Rolf Kobabe (beide Bank- und Kapitalmarktrecht; Hamburg), Dr. Thomas Kapp (Kartellrecht;  Stuttgart), Christian Dworschak (Arbeitsrecht; München); Associates: Annette Schüller (München), Dr. Manuela Köck (beide M&A; Stuttgart), Dr. Johannes Becker (Bank- und Kapitalmarktrecht; Köln), Jens Bernhard (IP/IT; München), Karin Hummel (Kartellrecht; Stuttgart)
Inhouse Recht (Augsburg): Dr. Hans Haindl – aus dem Markt bekannt

Berater Berlin Holding, Sparda Banken, Dr. Heinz Wings
Willkie Farr & Gallagher (Frankfurt): Dr. Andreas Hautkappe (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Christian Rolf (Arbeitsrecht), Rolf Hünermann (Kartellrecht); Associates: Dr. Stephanie Schmidt-Ehemann (Corporate/M&A), Jörg Walzer (Steuerrecht), Jochen Riechwald (Arbeitsrecht)

Hintergund: Das Willkie-Team stand bereits aufseiten der Sparda-Banken beim Einstieg der Berliner Landesbank im Jahr 2007. Willkie wurde bei dieser Transaktion nun von allen Aktionären der Netbank mandatiert, die Transaktion rechtlich zu begleiten.

Für den Frankfurter Partner Hünermann dürfte es eine der letzten Transaktionen unter Willkie-Flagge gewesen sein. Er gehört zu der Gruppe von Anwälten, die zum Juni am Main für die US-Kanzlei Reed Smith eröffnet.

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