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Eversheds-Mandantin CyrusOne kauft Zenium-Sparte

Der Immobilieninvestmentfonds CyrusOne hat die Rechenzentrumssparte des deutschen Betreibers Zenium gekauft. Mit der Transaktion wechseln je zwei Rechenzentren in London und Frankfurt den Besitzer. Der Kaufpreis betrug 442 Millionen US-Dollar. Der bisherige Eigner Quantum verkaufte den Geschäftszweig im Rahmen eines Bieterverfahrens.

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Lamberts_Christof
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Zenium Germany entwickelt und betreibt Rechenzentren. Ihr Geschäftsmodell konzentriert sich auf den Kauf und Verkauf, den Bau und die Vermietung von solchen Rechenanlagen. Wobei sich die Betreiber vor allem auf die wachsende Nachfrage belastbarer IT-Infrastrukturen an strategisch günstigen Standorten spezialisieren: Die vier Rechenzentren in den Metropolen Frankfurt und London summieren sich insgesamt auf eine IT-Fläche von rund 24.000 Quadratmetern. 

Der bisherige Geldgeber Quantum verkaufte mit der Transaktion alle seine Anteile an Zenium. Der Investmentfonds in den USA wird durch Soros Fund Management verwaltet. Das Closing ist für das erste Quartal 2018 geplant.

Papenheim_Christoph
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Der Käufer CyrusOne ist ein börsengehandelter Immobilienfonds, ein sogenannter Real Estate Investment Trust (REIT), mit Sitz in Dallas, Texas. Das Unternehmen betreibt weltweit 44 Rechenzentren. Mit der neuen Infrastruktur von Zenium expandieren die Amerikaner in Europa und verschaffen sich damit Zugang zu weiteren Märkten. Die Rechenzentren von CyrusOne nutzen vor allem Unternehmenskunden.

Hotspot für Datacenter

Frankfurt ist wegen seiner Lage am sogenannten DE-CIX-Knoten ein sehr begehrter Standort für Rechenzentren. Gemessen am Datendurchsatz ist der Knoten der größte der Welt und somit insbesondere für Unternehmen sehr attraktiv, um ihre IT dort auszulagern. Londons Internetknoten belegt nach Amsterdam den dritten Platz.

Berater CyrusOne
Eversheds Sutherland (London): Simon Gamlin (Federführung; IT), Mark Chester (Immobilienrecht), Christof Lamberts (Federführung, Corporate/M&A; München), Dr. Stefanie Fuerst (Hamburg), Marc Schwencke, Ralf-Thomas Wittmann (beide Düsseldorf; alle Immobilienrecht), Dr. Lutz Schreiber (IT/Datenschutz; München), Dirk Kramer (Corporate/M&A), Dr. Arndt Scheffler (Energierecht, beide München); Associates: Anthony Cross (Corporate/M&A), Dr. Manuela Rauch (Arbeitsrecht, beide München)

Berater Zenium
Dentons (Frankfurt): Dr. Christoph Papenheim (Federführung;  Gesellschaftsrecht/M&A), Michael Graf (Steuerrecht), Dr. Andrej Latinovic (Immobilienrecht), Dr. Maria Brakalova (Regulierung; Berlin); Associates: Thomas Treffer (Steuerrecht), Dr. Ariane Theissen, Dr. Anja Tschierschke (beide Corporate)

Berater Quantum Strategic Partners
Paul Weiss (London): Bruce Gutenplan (Federführung; Corporate), David Sincular (Steuerrecht), David Carmona, David Harris (beide Corporate) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund:  Bei dem Geschäft der Rechenzentrumsbetreiber stellen sich insbesondere Fragen im Bereich Energie- und Immobilienwirtschaftsrecht. Da Rechenzentren als kritische Infrastruktur gelten, müssen sie zudem nach den Maßgaben der Außenwirtschaftsverordnung angemeldet werden.

Eversheds Sutherland setzte für die Transaktion ein internationales Team um den federführenden Gamlin aus Großbritannien ein. Das Team umfasste laut Kanzlei jeweils rund 20 Anwälte in Großbritannien und in Deutschland, daneben weitere in den Niederlanden und Irland. Als Deal-Manager trat der Münchner Associate Cross auf. Der federführende Gamlin berät Cyurs seit einigen Jahren, nun auch bei der Expansion in Europa. Den amerikanischen Teil der Transaktion übernahmen dem Vernehmen nach Anwälte von Sullivan & Cromwell in den USA.

Zenium vertraut mit Dentons auf ihren angestammten Berater. So stand das Team um Papenheim etwa beim Bau des Frankfurter Rechenzentrums bereits an der Seite ihrer Mandantin. Quantum ließ sich in der Transaktion durch die Londoner Kanzlei Paul Weiss vertreten. (Anika Verfürth)

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