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NTT erwirbt Mehrheit an E-Shelter mit Allen & Overy

Der japanische Telekommunikationsanbieter NTT Communications Corporation hat die Mehrheit am Rechenzentrenbetreiber E-Shelter übernommen. Verkäufer sind die Immobiliengesellschaft Investa und der Finanzinvestor Abry Partners.

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Hartmut Krause
Hartmut Krause

E-Shelter baut und betreibt Rechenzentren. Das Unternehmen beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und verfügt über insgesamt rund 90.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche, davon alleine 60.000 Quadratmeter Fläche an seinem Hauptstandort Frankfurt. Dieser ist damit Europas größter Rechenzentrumsstandort. Nach der Transaktion wird neben NTT nur noch Investa eine Minderheitsbeteiligung von 13,3 Prozent besitzen.

Berater NTT
Allen & Overy (Frankfurt): Dr. Hartmut Krause (Federführung), Nick Wall (Tokio; beide M&A), Dr. Heike Weber (Steuern), Dr. Jochen Scheel (Immobilienrecht), Jürgen Schindler (Kartellrecht; Hamburg/Brüssel); Associates: Alexander Wüpper, Dr. Marcus Heinrich (beide Corporate/M&A) – aus dem Markt bekannt

Berater Investa und Abry
Clifford Chance (Frankfurt): Joachim Hasselbach (Federführung; Private Equity), Dr. Uwe Schimmelschmidt (Steuern), Cornelia Thaler (Immobilienrecht), Marc Besen (Kartellrecht), Cord von Mandelsloh (beide Düsseldorf), Anette Hofmann (beide Steuern); Associates: Paul Bock (Private Equity), Manuel Lomb, Bernd Bäumer (beide Immobilienrecht), Lauren Harriss, Clara Herrenschmidt (beide Corporate; beide Luxemburg)

Hintergrund: Clifford-Partnerin Thaler steht E-Shelter bereits seit der Gründung 2000 immer wieder zur Seite und berät auch regelmäßig Investa. Beim Einstieg von Abry war sie für E-Shelter ebenso im Boot wie die Clifford-Partner Hasselbach und Schimmelschmidt. Abry vertraute seinerzeit auf das Münchner Team von Latham & Watkins.

Allen & Overy war soweit bekannt das erste Mal für die Mandantin NTT im Einsatz. Gleiss Lutz beriet 2011 das Tochterunternehmen NTT Data Europe, das damals ein Übernahmeangebot für die ausstehenden Aktien am Bielefelder Unternehmen Itelligence abgab. Beim Einstieg in Itelligence 2008 hatten die Japaner wiederum Clifford mandatiert.

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