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Restrukturierung bei Honsel

Die Kreditgeber des angeschlagenen Automobilzulieferers Honsel haben den Weg für die Rettung des angeschlagenen Unternehmens freigemacht und einem Sanierungskonzept zugestimmt. Durch einen Tausch der Schulden in Eigenkapital (Debt-for-Equity-Swap) werden 49 Prozent der Anteile auf die vorrangigen Gläubiger übertragen. Dabei sinkt der Honsel-Schuldenstand von 510 auf 140 Millionen Euro. Durch die Umschuldung muss sich der Hauptgeldgeber, der Private-Equity-Investor Ripplewood Holding Japan International (RHJ), die Honsel-Gruppe künftig mit anderen Gläubigern teilen. RHJ investierte weitere 50 Millionen Euro und bleibt damit mit 51 Prozent der Anteile Mehrheitsaktionär.

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RHJ, die belgische Tochter der US-Finanzholding Ripplewood, hatte Honsel im Jahr 2004 von Carlyle gekauft und machte in den vergangenen Wochen auch als Bieter für Opel Schlagzeilen, schied jedoch aus dem Rennen aus. Honsel beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter und fertigt unter anderem Zylinderköpfe und Motorblöcke sowie Getriebegehäuse aus Leichtmetall. Das Unternehmen gehört in dem Bereich weltweit zu den führenden Zulieferern. Bereits seit Monaten war über die Umschuldung verhandelt worden. Der Abschluss der Honsel-Restrukturierung wird bis Ende Juni erwartet und ist unter anderem von der Fortführung des Geschäfts mit den wichtigsten Kunden und Zulieferern abhängig. (Silke Brünger)

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