MAN blickt mit Freshfields und Hengeler gen Norden
Der Münchner Konzern MAN AG hat am 18. September ein Übernahmeangebot für den schwedischen Konkurrenten Scania AB vorgelegt. Demnach würde MAN 9,6 Milliarden Euro für Scania zahlen, die Aktionäre würden ein gutes Drittel mehr für ihre Aktien bekommen als der Kurs der letzten drei Monate bezifferte. Das Scania-Management sowie die Großaktionäre Investor, eine Holding der schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg (insgesamt rund 30 Prozent) und Volkswagen (34 Prozent) lehnten das MAN-Angebot allerdings ab. Nun könnte es zu einem Übernahmekampf kommen. Der französische Renault-Konzern hat derweil angekündigt, sich von seinen fünf Prozent an Scania trennen zu wollen.
Scania und die doppelt so große MAN würden durch eine Fusion zum größten Nutzfahrzeughersteller Europas mit 80.000 Mitarbeitern und einem gemeinsamen Umsatz von 18,5 Milliarden Euro. Beide Konzerne kooperieren bereits jetzt miteinander.
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