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Schlagabtausch zwischen Kirch und Springer

Zu einem weiteren Schlagabtausch zwischen den Anwälten von Leo Kirch und Friede Springer ist es auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Axel Springer Verlag AG Ende September gekommen.Das Aktionärstreffen wurde über Kirchs Print Beteiligungs GmbH eingefädelt, die bislang 40 Prozent der Springer-Anteile hielt. Das Aktienpaket ging jedoch im Zuge der Insolvenz des Filmrechtehändlers an die Deutsche Bank, was Kirch nicht davon abhielt „für unsere gemeinsame Gesellschaft“ eine Sonderprüfung über die Vorgänge bei Springer zu beantragen, die wahrscheinlich zur Kirch-Pleite geführt haben.

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Kirch wirft dem Verlag vor, Anfang des Jahres durch die Ankündigung, eine Put-Option der Springer-Anteile an der Kirch-Gesellschaft Pro Sieben Sat.1 Media AG ziehen zu wollen, sowohl die Kirch-Insolvenz herbeigeführt, als auch einen Schaden für den Kirch-Aktionär Springer verursacht zu haben.

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