Das Seekabel soll bis 2020 zwischen Schleswig-Holstein und Norwegen größtenteils auf dem Meeresboden verlegt werden. Die zuständigen Behörden in Deutschland und Norwegen genehmigten NordLink im vergangenen Oktober. 1.400 Megawatt können durch das Kabel fließen, das entspricht der Leistung eines Atomkraftwerks.
Durch das Seekabel soll überschüssiger Windstrom, der in Deutschland gerade nicht gebraucht wird, durch die Nordsee nach Norwegen gebracht und dort in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert werden. An dem Projekt sind der norwegische Netzbetreiber Statnett sowie die DC Nordseekabel zu jeweils 50 Prozent beteiligt. An Letzterer halten wiederum Tennet und die KfW jeweils 25 Prozent.
Berater aller Konsortienmitglieder
Linklaters (Berlin): Dr. Kai Pritzsche; Associate: Sebastian Pooschke (beide Corporate/ Energierecht) – aus dem Markt bekannt
Berater Tennet
Hengeler Mueller: Dr. Steffen Oppenländer (M&A; London), Dr. Dirk Uwer (Regulierung; Düsseldorf), Dr. Stefanie Beinert (Steuern; Frankfurt), Dr. Daniel Zimmer; Associate: Dr. Jörg Meinzenbach (beide Regulierung; beide Düsseldorf)
Berater Statnett
Freshfields Bruckhaus Deringer (Köln):Dr. Oliver von Rosenberg (Corporate/M&A), Dr. Juliane Hilf (Öffentliches Recht), Dr. Norbert Schneider (Steuerrecht), Dr. Ulrich Scholz, Dr. Christoph Sieberg (beide Energieregulierung); Associates: Dr. Christiane Fabel (Corporate/M&A), Dr. Matthias Schleifenbaum (Öffentliches Recht), Dr. Franziska Bühring, Dr. Stefan Schmitz (Steuerrecht)
Wiersholm (Oslo): keine Nennung
Berater KfW
Clifford Chance – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Linklaters fungierte bei dem Projekt als Projektsteuerin und neutrale Beraterin aller drei Konsortienmitglieder. Das Mandat hatten die Beteiligten über einen Pitch an das Team um Linklaters-Partner Pritzsche vergeben.
Darüber hinaus setzten Tennet, KfW und Statnett auf vertraute Berater. Sowohl Hengeler als auch Clifford und Freshfields waren schon bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung 2012 dabei und beraten die jeweiligen Unternehmen auch über NordLink hinaus regelmäßig.