Juve Plus Nordseekabel-Bau

Hengeler, Clifford und Freshfields begleiten Rahmenvereinbarung

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  • JUVE

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet, die KfW IPEX-Bank und der norwegische Stromnetzbetreiber Statnett haben vereinbart, ein Hochspannungs-Übertragungskabel zwischen Deutschland und Norwegen zu bauen. Das Investitionsvolumen beträgt rund zwei Milliarden Euro.

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Dirk Uwer
Dirk Uwer

Das direkte Hochspannungs-Übertragungskabel ermöglicht einen Stromaustausch zwischen den beiden Ländern. Dies soll zu einer besseren Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien beitragen und zu einer besseren Netzstabilität in Deutschland. Beides sind Faktoren, die für einen Gelingen der Energiewende essenziell sind.

Der staatliche norwegische Stromkonzern Statnett wird zur Hälfte Eigentümer des Projekts sein. Die andere Hälfte wird auf deutscher Seite von KfW und Tennet gehalten über eine neu zu gründende Projektgesellschaft. Die KfW steigt somit direkt in das Projekt ein, was ungewöhnlich ist. Üblicherweise beschränkt sie sich auf die Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien.

Berater Tennet
Hengeler Mueller (Düsseldorf): Dr. Dirk Uwer (Energierecht), Dr. Steffen Oppenländer (Corporate; München), Dr. Martin Klein (Steuern; Frankfurt); Associates: Dr. Daniel Zimmer, Dr. Jörg Meinzenbach (beide Energierecht), Dr. Jan-Henning Wyen (Corporate; München)

Berater KfW IPEX
Clifford Chance (Düsseldorf): Dr. Björn Heinlein (Frankfurt), Dr. Christoph Witte, Thomas Burmeister, Dr. Hubert Schmid (Steuern; Frankfurt); Associates: Cosima Preiss, Olaf Mertgen (Steuern; Frankfurt), Nadia Esken (Kartellrecht) – aus dem Markt bekannt

Berater Statnett
Wiersholm (Oslo) – aus dem Markt bekannt
Freshfields Bruckhaus Deringer (Köln): Dr. Ulrich Scholz (Kartellrecht), Dr. Martin Kleppe (Gesellschaftsrecht/M&A)

Hintergrund: Hengeler hatte Tennet 2009 zunächst beraten, als das Unternehmen Netzbetreiber in Deutschland wurde. Damals übernahmen die Niederländer das Hochspannungsnetz von E.on (mehr…). Freshfields vertrat damals Verkäuferin E.on und war diejenige Kanzlei, die in der Folge häufig aufseiten des neuen deutschen Übertragungsnetzbetreibers Tennet stand – beispielsweise Anfang des Jahres bei einem Joint Venture mit Mitsubishi (mehr…).

Hengeler fasst nun aber offensichtlich immer besser Fuß bei der deutschen Tennet-Rechtsabteilung. So vertritt Hengeler das Unternehmen nun in Schadensersatzklagen, die Offshore-Anlagenbetreiber gegen Tennet wegen verspätetem Anschluss anstrengen (mehr…). Dass Clifford aufseiten der KfW tätig würde, überrascht hingegen kaum. Die Kanzlei berät die KfW häufig bei Finanzierungen, auch im Energiesektor (mehr..).

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