Die von der insolventen Beteiligungsgesellschaft Sirius gehaltenen Anteile am Immobilienunternehmen IVG in Höhe von 50 Prozent minus einer Aktie gehen unmittelbar vom Insolvenzverwalter an das Bankhaus Sal. Oppenheim und verschiedene Gläubigerbanken über. Darauf haben sich der Insolvenzverwalter und die Banken Ende Februar verständigt.Zunächst hatten die Banken eine Versteigerung der Anteile angedacht. Die Geldinstitute wollten ihr Pfandrecht an dem IVG-Anteil, den Sirius über Kredite in Höhe von rund 600 Millionen Euro finanziert hatte, verwerten. Nach Verhandlungen zwischen Banken und Verwalter und einer Art Bieterprozess stieg am Ende Sal. Oppenheim ein, das 25,1 Prozent der Beteiligung erwarb; die restlichen Anteile verbleiben bei den bisherigen Sirius-Gläubigerbanken DZ Bank, HSH Nordbank, WGZ Bank und IKB. Die Institute werden ihre jeweilige Beteiligung nun eigenständig stückweise verkaufen. Ganz ausgestiegen ist dagegen die US-Investmentgesellschaft Fortress. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit Goldman Sachs die notleidenden Forderungen der BW Bank gegen Sirius erworben und wurde so vorübergehend Teil des Bankenkonsortiums. (Jörn Poppelbaum)
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