Juve Plus Sozialplan für 380 Mitarbeiter

Baker & McKenzie berät Triumph

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  • JUVE

Der Wäschehersteller Triumph schließt sein Werk in Oberwart (Burgenland). Außerdem gibt es Umstrukturierungen in der österreichischen Lieferkette am Standort Wiener Neustadt. Für die davon betroffenen insgesamt 380 Mitarbeiter schlossen die Unternehmensleitung und der Zentralbetriebsrat einen Sozialplan.

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Philipp Maier
Philipp Maier

Demnach werden eine Arbeitsstiftung für umschulungsinteressierte Mitarbeiter sowie ein Fonds eingerichtet, der helfen soll, besondere Härtefälle abzufedern. Nach der Umstrukturierung sollen Unternehmensangaben zufolge noch mindestens 680 Mitarbeitende für Triumph in Österreich tätig sein.

Von seinem Holdingsitz in der Schweiz aus richtet Triumph derzeit seine Marken- und Produktionsstrategie in größerem Stil neu aus. In dem Zusammenhang hat das Unternehmen auch angekündigt, sich von seinem ungarischen Produktionsstandort in Dunaújváros zu trennen. Er soll verkauft werden. An dem Standort arbeiten mehr als 400 Mitarbeiter.

Der Wäschehersteller vertreibt seine Produkte in mehr als 120 Ländern. Weltweit beliefert Triumph 40.000 Wholesale-Kunden und verkauft seine Produkte in 2.100 Triumph-Läden sowie in zahlreichen eigenen Onlineshops. Triumph International erzielte 2013 mit über 33.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,9 Milliarden Schweizer Franken.

Berater Triumph Holding
Baker & McKenzie (München): Dr. Burkard Göpfert, Dr. Philipp Maier, Simone Liebmann-Slatin (beide Wien); Associates: Thomas Meyerhans, Daniela Rottmeier – aus dem Markt bekannt

Berater Zentralbetriebsrat
Nicht bekannt

Hintergrund: Baker-Partner Göpfert steuert soweit bekannt das Reorganisationsprojekt arbeitsrechlich von München aus. Er kam über die Empfehlung einer Unternehmensberatung ins Mandat, die die Eigentümerfamilie bei der strategischen Neuausrichtung berät. Baker gilt im Arbeitsrecht über ihre zahlreichen Standorte hinweg als exzellent vernetzt. Auch das Wiener Team ist immer wieder in grenzüberschreitende Projekte eingebunden.

In der Vergangenheit gab es auch schon Berührungspunkte zwischen Triumph International mit Hauptsitz in München und Göpferts Vorgängerkanzlei Gleiss Lutz. Unter anderem war die Entsendung von Mitarbeitern Gegenstand der Beratung.

JUVE-Informationen zufolge wurden die Verhandlungen auf operativer Ebene geführt. Inwiefern die Arbeitnehmerseite rechtlich beziehungsweise von Gewerkschaftsseite beraten war, ist nicht bekannt.

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