Freshfields und Inhouse-Juristen begleiten Großfusion
Die Fusion der Stadtsparkasse Köln und der Sparkasse Bonn ist unter Dach und Fach: Nachdem sich die Verhandlungskommissionen und Verwaltungsräte der beiden bislang selbstständigen Institute auf die Rahmenbedingungen geeinigt haben, wird zum 1. Januar 2005 die "Sparkasse KölnBonn" entstehen. Als zweitgrößte Sparkasse Deutschlands - nach der Hamburger Sparkasse - wird sie künftig rund 5.400 Mitarbeiter beschäftigen und eine Bilanzsumme von 28 Milliarden Euro aufweisen. Die Beteiligten erwarten mittelfristig jährliche Einsparungen von 30 bis 40 Millionen Euro, die sowohl im technischen Bereich wie auch beim Personal erzielt werden sollen. Fusionsbedingte Kündigungen solle es jedoch nicht geben.
Die Fusion erfolgt durch Gründung eines Zweckverbandes beider Kommunen, an dem die Stadt Köln zu 70 Prozent und die Stadt Bonn zu 30 Prozent beteiligt sein werden. Der Zweckverband ist Träger der Sparkasse KölnBonn, deren Sitz Köln sein soll. Die Sparkasse KölnBonn bekennt sich ausdrücklich zur öffentlich-rechtlichen Rechtsform, was eine zukünftige Privatisierung ausschließt.
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