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Fitness First erwirbt Online-Anbieter Newmoove mit Ganteführer

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Fitness First erweitert sein Kundenangebot um eine Onlineplattform. Dazu übernimmt für 3,6 Millionen Euro die Deutschland-Tochter Newmoove, einen Online-Fitnessanbieter aus Österreich mit bereits 100.000 Mitgliedern im deutschsprachigen Raum. Hauptgesellschafter hinter Newmoove ist bisher Uniqa Health Services, die zur österreichische Versicherungs-Gruppe Uniqa gehört.

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Jochen Kissling
Jochen Kissling

Weitere Newmoove-Anteilseigner sind Dr. Bernhard Krause und die Christian Fischer Privatstiftung gewesen. Newmoove bietet Kursvideos, Trainingspläne und Ernährungsberatung an. Eigenen Angaben zufolge wird Fitness First der erste Studiobetreiber, der sowohl stationär als auch digital Sportkurse anbietet. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Konkurrenz durch Online-Fitnessanbieter wie Gymondo, welcher dem ProSiebenSat.1-Inkubator Epic Companies gehört.

Berater Fitness First
Dr. Ganteführer Marquardt & Partner (Düsseldorf): Dr. Jochen Kissling (Federführung), Dr. Lutz Starek (Arbeitsrecht)
Inhouse Recht (Frankfurt): Dr. Ingrid Steinhögl (Head of Legal Department & Real Estate Management) – aus dem Markt bekannt

Berater Newmoove
Herbst Kinsky (Wien): Dr. Philipp Kinsky, Dr. Florian Steinhart (beide Federführung)

Hintergrund: Herbst Kinsky an der Seite von Newmoove und deren Eignern überrascht nicht, da Philipp Kinsky den Hauptgesellschafter Uniqa bereits seit fast zehn Jahren berät. Mitte des Jahres trat er an der Seite des Versicherungskonzerns auf, als es um dessen Beteiligung am Baukonzern Strabag ging.

Die Düsseldorfer Kanzlei Ganteführer berät die Deutschland-Tochter von Fitness First schon seit Längerem in verschiedenen Rechtsfragen, vor allem im Tagesgeschäft. Der Gesamtkonzern Fitness First ging bereits mehrmals durch die Hände von Finanzinvestoren. 2012 übernahmen schließlich die Beteiligungsgesellschaften Oaktree Capital Management und Marathon Asset Management im Rahmen einer Restrukturierung das Ruder bei dem Fitnessstudiobetreiber. Damals beriet sie das Londoner Büro von Linklaters.

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