Die Bayer Schering Pharma AG hat Mitte Januar auf einer außerordentlichen Hauptversammlung den Squeeze-out der Minderheitsaktionäre beschlossen.Im Gegenzug für den Übergang ihrer Aktien auf den Hauptaktionär Bayer Schering GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Bayer AG, sollen die Minderheitsaktionäre eine Barabfindung von 98,98 Euro je Aktie erhalten. Aktionärsvertreter haben in der Hauptversammlung Anfechtungsklagen gegen den Beschluss angekündigt. Bereits im September hatte die Hauptversammlung einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag beschlossen, der Ende Oktober ins Handelsregister eingetragen wurde. Gegen den Zustimmungsbeschluss der Hauptversammlung zu dem Vertrag wurden bereits rund 40 Anfechnungsklagen von Aktionären erhoben.
Bayer selbst hat ein Freigabeverfahren gegen diese Klagen eingeleitet. Die Bayer Schering GmbH hält zurzeit 96,2 Prozent an Bayer Schering Pharma. Der Leverkusener Konzern hatte Schering im Juni vergangenen Jahres für rund 17 Milliarden Euro übernommen.
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