Vitamin-Deal

Bayer verleibt sich Schiff Nutrition mit Inhouse-Hilfe und Sullivan ein

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  • JUVE

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will für 920 Millionen Euro Schiff Nutrition International erwerben, einen Hersteller von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln aus den USA.

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Jan Heinemann
Jan Heinemann

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte Schiff netto rund 200 Millionen Euro um. Das Unternehmen beschäftigt 400 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Salt Lake City. Den Fusionsvertrag schloss Bayer über seine Sparte Healthcare. Der Teilkonzern hatte sich Mitte dieses Jahres erst von einem milliardenschweren Molekulardiagnostik-Portfolio getrennt, das an den indischen Pharmakonzern Piramal Healthcare ging.

Berater Bayer
Inhouse
(Leverkusen): Dr. Jan Heinemann (Leiter M&A), Dr. Christian Bank

Sullivan & Cromwell
(New York): Matthew Hurd (Federführung; M&A), Matt Friesedt (Arbeitsrecht), Blaze Waleski (IP); Associate: Zach Jacobs
Jones Day (Washington D.C.): Phil Proger, Dr. Johannes Zöttl; Associates: Oliver Hudson (beide Düsseldorf), Michael Gleason (alle Kartellrecht)

Berater Schiff Nutrition
Latham & Watkins (Silicon Valley): Tad Freese, Jamie Leigh (beide Corporate), Robin Struve (Arbeitsrecht; Chicago), Laurence Stein (Steuern; Los Angeles), Anthony Klein (IP), Karen Silverma, Joshua Holian (beide Kartellrecht; beide San Francisco); Associates: Mark Bekheit, Abtin Jalali (beide Corporate), Carshae Dahl (Arbeitsrecht; Chicago), Samuel Greenberg (Steuern; Los Angeles), Kate Hillier (IP)

Hintergrund: Bayer beauftragte bei dem Deal nur Kanzleien in den USA. In Deutschland hielt in Corporate-Fragen der M&A-Abteilungsleiter Heinemann die Fäden in der Hand. Er war zuletzt auch schon beim Verkauf des Molekulardiagnostik-Portfolios maßgeblich eingeschaltet. Damals arbeitete er mit ein Team um Dr. Christoph Witte von Clifford Chance zusammen (mehr…).

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