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Die Hamburger Mode- und Handelsgruppe Wolff & Olsen hat den insolventen Ingolstädter Bekleidungshersteller Rosner übernommen. Die Sparkasse Ingolstadt gewährleistet dabei die Finanzierung des Fortführungskonzepts von Insolvenzverwalter Michael Jaffé. Durch die Übernahme werden am Standort knapp über die Hälfte der insgesamt 118 Arbeitsplätze gesichert. Für alle anderen Beschäftigten des vor allem auf Damenhosen spezialisierten Unternehmens wird für eine Zeit von vier Monaten eine Transfergesellschaft eingerichtet. Jaffé hatte seit dem Insolvenzantrag im Oktober 2009 den Geschäftsbetrieb von Rosner aufrecht erhalten und insbesondere die Produktion der aktuellen Frühjahrs- und Sommerkollektion sichergestellt. Mit dem Restrukturierungs- und Fortführungskonzept von Jaffé sollten neue Investoren für Rosner gewonnen werden. Nach der Übernahme durch die CFC Industriebeteiligungen mit Sitz in Dortmund zum symbolischen Preis von einem Euro im Dezember 2008 war zwar bereits ein Sanierungskurs für Rosner eingeleitet und teilweise umgesetzt worden. Doch der Rückzug des neuen Besitzers als Geldgeber hatte den Insolvenzantrag zur Folge. Zuletzt erzielte Rosner mit 150 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 32 Millionen Euro. (CTo)