Die Kartellbehörden müssen noch ihr Einverständnis zu der Transaktion geben. Bei Zeppelin wird Reimelt Henschel Teil des von Silos & Systems geführten Industriebereichs, der sich auf Förderung, Mischung und Lagerung von Schüttgütern für die Gummi- und Kunststoffindustrie spezialisiert hat und zuletzt 240 Millionen Euro erwirtschaftete. Der Zeppelin-Konzern ist im Besitz der gleichnamigen Stiftung, die auf den Luftfahrtpionier Graf von Zeppelin zurückgeht. Heute ist das Unternehmen vor allem als Händler von Caterpillar-Baumaschinen bekannt, stellt aber auch Logistikanlagen für die Petrochemie her. (René Bender)
Berater Zeppelin Silos & Systems
@Honert + Partner (München): Dr. Jochen Neumayer (Federführung), Dr. Harald Lindemann (beide M&A); Associate: Dr. Christoph Imschweiler (Gesellschaftsrecht)
Gibson Dunn & Crutcher (München): Michael Walther (Kartellrecht); Associate: Kai Gesing
Inhouse (München; Friedrichshafen): Philip Wolters, Anne-Claire Schröder-Rose, Georg Piller
Berater MBB Industries
Wilmer Hale (Berlin) : Dr. Frank Roitzsch
Honert berät den Zeppelin-Konzern seit längerem regelmäßig im Gesellschaftsrecht und bei Akquisitionsprojekten. Zuletzt betreute die Kanzlei etwa im vergangenen Jahr den Erwerb einer Beteiligung an dem Hamburger Unternehmen SkySails GmbH. Auch früher arbeitete die Sozietät dabei mit Gibson Dunn zusammen, die Zeppelin ebenfalls seit einigen Jahren regelmäßig im Kartellrecht berät. Aber auch andere Sozietäten waren für Zeppelin in den vergangenen Jahren tätig, so beriet Heisse Kursawe Eversheds 2007 beim Kauf der britischen Chronos Richardson.
MBB Industries gehört seit vielen Jahren zu den Dauermandanten des Wilmer-Corporate-Partners Roitzsch. Der Berliner betreut die Gruppe umfangreich, so etwa bei Akquisitionen, Restrukturierungen und Unternehmensverkäufen. Zuletzt beriet er MBB im vergangenen Jahr, als das Unternehmen in den Prime Standard der Frankfurter Börse wechselte. Auch beim Erwerb von Reimelt Henschel stand er MBB schon zur Seite.