Hintergrund Datenanalyse

KI im Associate-Job: Die große Angst bleibt aus

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit in Kanzleien rasant. JUVE hat analysiert, wie der juristische Nachwuchs die Folgen für sich selbst bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass immerhin jeder fünfte Associate den eigenen Job für gefährdet hält. Gemessen daran, wie intensiv gerade junge Anwältinnen und Anwälte mit der Technologie arbeiten, ist das wenig. Verbreiteter als die Sorge um die eigene Stelle sind Zweifel am wirtschaftlichen Nutzen.

von Silke Brünger

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Fast 80 Prozent der befragten Associates widersprechen der Aussage, KI bedrohe ihren Job. Rund 20 Prozent stimmen ihr zu. Dieses Fünftel ist keine zu vernachlässigende Größe. Dahinter stehen junge Juristinnen und Juristen, die trotz Prädikatsexamina und Promotion damit rechnen, dass ihre Qualifikation an Wert verliert. Bemerkenswerter ist allerdings, wie klein die Gruppe ausfällt. Denn Associates arbeiten nahezu flächendeckend mit KI, und ihre typischen Einstiegstätigkeiten wie Dokumentenrecherchen und Vertragsanalysen gelten in weiten Teilen als automatisierbar. Wer in den ersten Berufsjahren steht, erledigt somit viel Arbeit, die Maschinen zunehmend übernehmen. Vor diesem Hintergrund fällt die Antwort der Associates auffällig gelassen aus.

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