CMS Hasche Sigle

Köln, Düsseldorf, Stuttgart, München, Hamburg, Frankfurt u.a.

Bewertung

Die Arbeitsrechtspraxis der dt. Kanzlei steht seit Jahren an der Marktspitze u. ist in den zentralen Beratungsfeldern so präsent wie nur wenige Wettbewerber. Das verdankt sie ihrer Personalstärke, die ihr einen breiten Beratungsansatz mit ausgeprägten Spezialisierungen ermöglicht, u. dem hohen Renommee ihrer großen Partnerriege. Wettbewerber wie Mandanten loben regelm. die „umf. Erfahrung“ u. das „hohe Verhandlungsgeschick“ der Anwälte – kaum verwunderlich also, dass die Arbeitsrechtler in allen aktuellen Themen prominente Mandate vorzuweisen haben. Exemplar. dafür stehen etwa die Beratung von BioNTech im Zshg. mit der Übernahme des Werks in Marburg oder einige der derzeit größten Restrukturierungsprojekte etwa für Douglas, Mahle u. Fraport. Dabei arbeiten sie regelm. mit anderen – auch internat. – Praxen der Kanzlei zusammen, etwa mit Gesellschafts-, IT- u. Datenschutzexperten. Obwohl ohnehin die personalstärkste Arbeitsrechtspraxis im Markt u. eine der Vorreiterinnen bei der Digitalisierung von Arbeitsschritten, ist das Team zuletzt auf Associate-Ebene deutl. gewachsen u. hat sich zudem intern senioriger aufgestellt: 4 Neupartner Anfang 2021 sind selbst für CMS eine Ansage. Allerdings hat sie neben der Stärkung ihrer Kernkompetenzen etwa bei Restrukturierungen mit den Ernennungen auch gezielt strateg. Lücken geschlossen. So haben 2 Neupartnerinnen ihren Schwerpunkt in der HR-Compliance, einem Thema, dem bspw. im Zshg. mit Arbeitsschutz u. Fremdpersonaleinsatz immer mehr Bedeutung zukommt.

Stärken

Breite Aufstellung, standortübergreifende umf. Beratung. Hoher Spezialisierungsgrad auf Partnerebene. Ausgeprägter Branchenfokus in Technologie, Energie, Lifescience/Pharma, Automotive, Immobilien u. Finanzen.

Oft empfohlen

Prof. Dr. Björn Gaul, Dr. Eckhard Schmid („unglaubl. erfahrener Kollege, der mit großer Besonnenheit seine Mandanten in schwierigen Situationen führt“, Wettbewerber), Martina Hidalgo („flexibel, geht auf ihre Mandanten ein“, Mandant; „hart in der Verhandlung, kollegial, lösungsorientiert“, Wettbewerber), Jürgen Siemers („sehr erfahren“, Wettbewerber), Dr. Gerlind Wisskirchen, Yvonne Wolfgramm, Dr. Björn Otto, Thomas Glaesmann („sehr erfahren u. umsichtig“, Wettbewerber), Dr. Oliver Simon, Amelie Schäfer („sehr ambitionierte u. fähige junge Anwältin“, Wettbewerber), Dr. Nina Hartmann („arbeitet sehr genau, zügig u. überzeugend“, Wettbewerber), Dr. Alexander Bissels („Zeitarbeitspapst“, Mandant; „sehr kompetent im Bereich Personaldienstleister u. Tarifvertragsrecht“, Wettbewerber)

Team

29 Eq.-Partner, 18 Counsel, 64 Associates

Partnerwechsel

Sören Seidel (von Allen & Overy), Dr. Werner Walk (zu Burger Rosenbauer Beier)

Schwerpunkte

Umf. Beratung auf Unternehmensseite (z.B. Insolvenz/Restrukturierung, strateg. Reorganisationen, Verschmelzungen, Tarifrecht), auch für kommunale Unternehmen. Dazu Erfahrung im Bereich Vorstände u. Führungskräfte (Unternehmens-, seltener Managerseite), zudem Transaktionsbegleitung u. Insolvenzarbeitsrecht, auch bAV, Vergütungsregelungen, Compliance u. (Arbeitnehmer-) Datenschutz.

Mandate

BioNTech, u.a. mitbestimmungsrechtl. zu Werksübernahme; Douglas zu europaw. Restrukturierung; Fraport bei Personalabbau; Mahle bei Restrukturierung (beides marktbekannt); Drees & Sommer bei Neustrukturierung; Steag bei Neuausrichtung des Unternehmens im Zshg. mit Kohleausstieg (marktbekannt); Nordex, u.a. zu Betriebsvereinbarungen; Telefónica bei Zusammenlegung von Geschäftsbereichen; Terranets bw bei Verschmelzung u. Betriebsübergang; E.on bei Integration von Innogy; Porsche zu Joint Venture mit Transnet BW; Vodafone in Grundsatzverf. vor BAG zur betriebl. Mitbestimmung in Matrixorganisationen.