Linklaters

Düsseldorf, Frankfurt, München, Berlin, Hamburg

Bewertung

An Linklaters kommt in der Beratung der größten dt. Konzerne niemand vorbei. Jahr für Jahr demonstriert die Corporate-Praxis der Kanzlei ihre beeindruckende Kompetenz aufseiten von Dax-Konzernen wie Thyssenkrupp, E.on oder Linde, die oft bei den umfangreichsten u. strateg. bedeutendsten Projekten auf Linklaters setzen. Öfter als gewohnt kam sie zuletzt für internat. Konzerne zum Einsatz, gerade mit Asien-Bezug wie etwa bei Genting u. Huazhu. Der lfd. Übergang zentraler Mandatsbeziehungen auf eine breitere, stetig verjüngte Partnerriege ist schon seit Längerem das strukturelle Hauptprojekt der Praxis; dass die Kanzlei damit Erfolg hat, zeigte zuletzt etwa die Rolle von Klaaßen-Kaiser bei Vodafone. Nach wie vor spielt das D’dorfer Büro innerh. der Corporate-Praxis eine größere Rolle als bei den Hauptwettbewerbern Freshfields u. Hengeler. Auch wenn dies der bundesw. Präsenz der Praxis bisher keinen Abbruch tut, wird das Linklaters-Management dieses Ungleichgewicht weiter im Auge behalten müssen: Zwar betrifft der Abgang Harders samt Team in München eher die Transaktionsseite des Corporate-Geschäfts, doch anders als in D’dorf gibt es dort nur begrenzten Spielraum, um personelle Verluste auszugleichen.

Stärken

Fachübergreifende Verknüpfung insbes. zu Finanzierungen u. Steuern. M&A.

Oft empfohlen

Dr. Hans-Ulrich Wilsing („hervorrag. Aktienrechtler“, „exzellenter Kollege, dessen Wort in Vorständen u. Aufsichtsräten Gewicht hat“, Wettbewerber), Dr. Ralph Wollburg („konkurrenzlos gut vernetzt“, Wettbewerber), Dr. Tim Johannsen-Roth („erstklassiges Judiz u. exzellente Mandatsführung“, Wettbewerber), Staffan Illert („extrem belastbar u. einsatzfreudig“, Wettbewerber), Dr. Wolfgang Krauel, Ulrich Wolff, Stephan Oppenhoff, Dr. Thomas Nießen, Kristina Klaaßen-Kaiser

Team

Corporate insges.: 26 Partner, 12 Counsel, 91 Associates, 2 of Counsel

Partnerwechsel

Dr. Florian Harder (zu Shearman & Sterling)

Schwerpunkte

Aktien- u. Konzernrecht in D’dorf u. Frankfurt (Formwechsel, HVen), regulierte Branchen in Berlin. Oft im Zshg. mit Transaktionen ( Insolvenz/Restrukturierung u. M&A) sowie Finanzsektor (Anleihen/Bankrecht u. -aufsicht). Beratung von Vorständen bei Organklagen ( Konfliktlösung) u. Joint Ventures.

Mandate

Vodafone bei Erhöhung der Beteiligung an Kabel Dtl. sowie bei Ausgliederung u. IPO der europ. Funkturmsparte; E.on zu Neuordnung der Innogy-Beteiligung mit RWE u. Squeeze-out; VW bei Übernahme von Navistar durch Traton; GlobalWafers bei Übernahme von Siltronic; Asklepios i. Zshg. m. Übernahme von Rhön-Klinikum; Vorstand VW/Porsche SE/Porsche AG weiter zu Dieselskandal sowie lfd. (auch HVen); Daimler zu Ausgliederung  der Daimler Truck; VTG bei Umstrukturierung; KfW zu Beteiligung an Curevac; Solaris Bank zu Koop. mit Samsung; Genting Hong Kong/MV Werften i. Zshg. m. Restrukturierung; Huazhu zu Zweitlisting in Hongkong; lfd. Aufsichtsrat Dt. Bank, Uniper, Thyssenkrupp/Thyssenkrupp Steel Europe, Audi, Bayer, Covestro, Dt. Börse, Fresenius, Fresenius Medical Care, Funke-Mediengruppe, Merck KGaA, SAP, Qiagen, Ströer (jeweils inkl. HV).