Insolvenzen, Restrukturierungen und regulatorische Vorgaben prägten die Arbeit der Berater im Bank- und Finanzrecht. Auch bank- und kapitalmarktrechtliche Streitigkeiten nahmen zuletzt zu. Flankiert wird dies von technologiegetriebenen Entwicklungen und dem Beratungsbedarf zu MiCAR, DORA und dergleichen.
Von Michael Forst, Annette Kamps und Claudia Otto
Politische und wirtschaftliche Krisen häufen sich, zugleich schreiten Transformationsprozesse voran, die von Digitalisierung, Energiewende und anderen strukturellen Veränderungen getrieben sind. Gerade Banken reagieren darauf sensibel: Unternehmensfinanzierungen werden aufwendiger, Leveraged Deals finden weiter nur mit angezogener Handbremse statt und die Belebung des IPO-Markts steht weiter aus. Auf stetiges Wachstum verlassen können sich nur die Restrukturierungsspezialisten.
Ein zusätzliches Beratungsfeld ist unterdessen im Aufsichtsrecht entstanden, und zwar durch Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle von Banken, die über die traditionelle Dienstleistung hinausgehen. Einige Praxen, etwa
Vielleicht gerade wegen der prekären Wirtschaftslage blieben personelle Veränderungen auf Partnerebene in der Kanzleiwelt im Bank- und Finanz- sowie Kapitalmarktrecht zuletzt selten – mit einer Ausnahme: Die seit Jänner 2025 am österreichischen Markt vertretene CEE-Kanzlei
Außerdem gelang es einigen jüngeren Anwältinnen und Anwälten, sich stärker am Markt zu positionieren, darunter der Finanzierungsexperte
In die Riege der den Markt prägenden Anwälte rückte Finanzierungspartner
Anmerkung der Redaktion
Die Entwicklungen seit Frühjahr 2026 finden sich aufgrund der Aktualität der Ereignisse nur bedingt im Ranking. Eine qualifizierte Neubewertung der veränderten Praxisgruppen bei Akela und DLA Piper Weiss-Tessbach hat die JUVE-Redaktion nicht vorgenommen. Die Anfang 2026 entstandenen Rankings sind daher nur unwesentlich verändert.