Das immer dichter werdende Regulierungsgeflecht, die Auswirkungen von Krisen und der steigende Kostendruck bei Beschaffungen bescheren den Praxen einen stetigen Zustrom an neuen Mandaten. Zugleich befinden sich eine ganze Handvoll Praxen derzeit in einem tiefgreifenden Umbruch, was spannende Zeiten für den Kanzleimarkt verspricht.
Aus den Unternehmen wird der Ruf nach Deregulierung immer lauter, dennoch werden ständig neue Regelungen auf den Weg gebracht. Um sich als Unternehmen im Dschungel der Vorschriften zurechtzufinden, sind die Experten in den Kanzleien hochgefragte Begleiter.
Das immer feiner und engmaschiger werdende Geflecht an Bestimmungen sehen viele der Marktakteure als Bremse für eine schnelle Energiewende sowie den Wettlauf bei neuen Technologien. Nicht zuletzt sind hier die auf regulatorische sowie umwelt- und planungsrechtliche Beratung spezialisierten Kanzleien und Praxen wie
Sanktionen sind seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine allgegenwärtig. Inzwischen ist auch das 20. Sanktionspaket der EU im Februar 2026 in Kraft getreten, mit weiteren Sanktionen – aufgrund der multiplen Krisen wohl nicht nur gegen Russland – ist in naher Zukunft zusätzlich zu rechnen. Ferner sind die bisherigen Sanktionen weiterhin in Kraft. Allgegenwärtig bei sanktionsrechtlichen Themen präsentiert sich
Staat und Kommunen sind klamm, und dennoch haben sie große Infrastrukturprojekte sowie dringend benötigte Investitionen in den verschiedensten Sektoren vor der Brust. Hoch im Kurs stehen hier Berater, die schnell, effizient sowie kostengünstig zu den notwendigen Ausschreibungen beraten. Nicht selten gilt es dabei bereits, die Finanzierungsfrage mitzudenken und alternative Modelle, wie Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP), bei der Projektplanung einzubeziehen. Zusätzlich trat Anfang März 2026 die lange erwartete Novelle des Vergaberechts auf den Plan, die für erhöhte Nachfrage bei den Kanzleien sorgt.
Die Beratung zu alternativen Vertragsmodellen schreibt sich unter anderem die Vergaberechtsboutique
Für Beratungsbedarf bei öffentlichen Stellen sorgt das neue IFG. Vor allem spezialisierte Einheiten wie
Partnerrochaden und neue Marktteilnehmer
In wohl keinem anderen Rechtsgebiet gab es in der jüngeren Vergangenheit so viele Wechsel auf Partnerebene wie im Öffentlichen Recht. Für einen Paukenschlag sorgte im Herbst 2024 die Ankündigung der beiden ehemaligen E+H-Partnerinnen
Externe Verstärkung für die Partnerschaft verzeichneten unter anderem auch
Getrennte Wege gehen indes die beiden auf das Vergaberecht spezialisierten