Associatevergütung

Große Unterschiede ab dem zweiten Jahr

Während alle Blicke auf die Einstiegsgehälter gerichtet sind, achten Bewerber anfangs oft weniger darauf, wie die Bezahlung nach ein paar Jahren im Beruf aussieht. Dabei gibt es hier große Unterschiede – selbst zwischen Kanzleien, bei denen Absolventen mit demselben First-Year-Gehalt einsteigen. Im Marktdurchschnitt legen die Festgehälter für angestellte Anwälte ohnehin nur bis zum achten Berufsjahr zu. Danach steigt – wenn überhaupt – nur noch der Bonus.

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Die Aufstellung der Gehälter im vierten bis sechsten Berufsjahr zeigt deutliche Unterschiede auch zwischen Kanzleien, die dasselbe Einstiegsgehalt bieten. Wer etwa für reguläre 120.000 Euro bei Linklaters anfängt, bekommt im sechsten Berufsjahr nach aktuellem Stand 170.000 Euro. Auch Noerr bietet Berufsanfängern bis zu 120.000 Euro, im sechsten Jahr liegt das reguläre Gehalt dort aber ‚nur‘ bei maximal 140.000 Euro. Bei beiden Kanzleien kommt noch eine Bonuskomponente dazu, die bei Linklaters bis zu 60.000 Euro betragen kann. Welche Höhe der Bonus bei Noerr erreichen kann, ist nicht bekannt.

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