Bislang bot Renzenbrink Berufsanfängern 70.000 Euro plus einen Bonus von zuletzt 10.000 Euro. Nach JUVE-Informationen ist Renzenbrink erst die fünfte Kanzlei in Deutschland und bislang die einzige Boutique, die Berufsanfängern ein Fixum von 100.000 Euro zahlt.
Ausschließlich US-Kanzleien wie Kirkland & Ellis oder Latham & Watkins vergüten ihre Associates das erste Berufsjahr bislang mit dieser Summe. Zum Vergleich: Die renommierte Hamburger M&A-Kanzlei Rittstieg Rechtsanwälte zahlt Berufseinsteigern 85.000 Euro plus einen Bonus von bis zu 10.000 Euro.
Bei Renzenbrink können in diesem Jahr zwei Berufsanfänger in den Genuss der 100.000 Euro kommen. So viele Mitarbeiter plant die Kanzlei, die Anfang 2005 von ehemaligen Associates von Freshfields Bruckhaus Deringer gegründet worden war, neu einzustellen.
Aufgrund der derzeit angespannten Lage im deutschen Personalmarkt für Juristen und des geringen Interesses seitens der Nachwuchsanwälte an der M&A-Arbeit war bislang jedoch der Erfolg ausgeblieben.
„Wir haben uns in diesem Jahr schwer getan, exzellenten Nachwuchs zu finden“, sagte Namenspartner Dr. Ulf Renzenbrink. „Mit unserer neuen Gehaltsstruktur wollen wir jetzt ein Zeichen setzen. Wir haben das gleiche Anforderungsprofil wie die führenden Großkanzleien und bieten ein vergleichbares Tätigkeits- und Mandatsumfeld. Daher wollen wir unsere Mitarbeiter schon von Anfang an mit Gehältern auf dem Niveau von US-Großkanzleien am Kanzleierfolg teilhaben lassen.“ Derzeit arbeiten bei Renzenbrink vier Partner und ein Associate.