Managing Associates erhalten weiterhin einen Bonus. Dieser ist ausschließlich vom Kanzleierfolg abhängig und steigt mit zunehmender Seniorität. Ab dem siebten Berufsjahr wird der Bonus individuell vereinbart.
Bonus-Zahlungen für alle deutschen Associates hatte die Kanzlei erst vor gut 13 Monaten eingeführt. Im Zuge des Gehaltskriegs 2006 hob Linklaters die Fixgehälter für die ersten drei Berufsjahre nur geringfügig an, führte dafür aber einen zusätzlichen Bonus ein.
Die Rücknahme dieser Regelung führte nun zu Unruhe bei einigen Associates im dritten und vierten Berufsjahr. Diese kritisierten gegenüber JUVE die neue Regelung als „faktische Gehaltskürzung“. „Die neue Regelung bedeutet für einige wenige Associates im dritten Berufsjahr, die zuletzt den Superbonus erhalten haben, rund 1.000 Euro weniger im Jahr“, sagte dazu Managing Partner Markus Hartung. „Der Großteil unserer Associates bekommt zukünftig mehr Gehalt.“ (Mathieu Klos)