Ahaus-Transporte

Sellner in der Kritik von Atomkraft-Gegnern

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  • JUVE

Der bekannte Verwaltungsrechtler Dr. Dieter Sellner ist im aktuellen Streit um sächsische Atomtransporte nach Nordrhein-Westfalen ins Visier von Anti-Atomkraft-Aktivisten geraten. Diese stoßen sich an der Mandatierung Sellners durch die rot-grüne Landesregierung von NRW. Der Namenspartner der auf Verwaltungsrecht spezialisierten Bonner Kanzlei Redeker Sellner Dahs & Widmaier, wurde beauftagt zu prüfen, ob und wie ein bevorstehender Transport von Castor-Behältern ins Zwischenlager im nordrhein-westfälischen Ahaus auf dem Gerichtswege gestoppt werden kann.

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Die Kernkraftgegner werfen Sellner jedoch Befangenheit vor. Seine Kanzlei sei in einem laufenden Verfahren wegen des bayrischen Kerkraftwerkes Garching auf Seiten der KKW-Industrie zu finden und werde regelmäßig von Atomkraftwerkshersteller Siemens mandatiert. Sie schütteln über das Verhalten der Landesregierung den Kopf. „Hat die Landesregierung keine eigenen Fachleute?“, fragen sie in der ‚taz‘. Felix Ruwe, Sprecher der Bürgerinitiative ‚Kein Atommüll in Ahaus‘ äußerte in derselben Zeitung: „Die Landesregierung schiebt Vertretern der Atomlobby Geld zu.“

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