Wie im vergangenen Geschäftsjahr wurde über die Hälfte des Umsatzes außerhalb Londons generiert – mit steigender Tendenz. Insbesondere die Zahlen aus Westeuropa und dem Nahen Osten sollen nach Aussage der Kanzlei besonders gut gewesen sein, wobei auch dies zum Teil der relativen Stärke der Ortswährungen zuzurechnen sei.
Der Gewinn pro Equity-Partner ist weltweit um sieben Prozent gesunken. Dabei rechnet Allen & Overy nur mit den Partnern, die nach dem im Frühjahr begonnenen Restrukturierungsprogramm der Kanzlei erhalten bleiben werden. Weltweit sollen demnach insgesamt 47 Vollpartner gehen, ebenso rund 100 Associates sowie 200 Support-Kräfte. Das entspricht einer Quote von je neun Prozent. In Deutschland müssen dem Vernehmen nach nur zwei Partner die Kanzlei verlassen, damit scheiden hierzulande verhältnismäßig weniger Partner aus. Weitere sieben Prozent der Partner – etwa 35 kanzleiweit – müssen Lockstep-Punkte einbüßen. Zum Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres sind bereits 10 Partner gegangen, weitere 37 stehen noch aus. Für die ausscheidenden Partner veranschlagte Allen & Overy Kosten in Höhe von 27,1 Millionen Pfund.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 21. Juli 2009