Deutsche Büros tragen über zehn Prozent zum Umsatz bei
Die deutschen Büros von Allen & Overy haben in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 102 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 17,5 Prozent. Gründe dafür sind unter anderem die Büroeröffnung in München und die damit verbundene höhere Zahl an Berufsträgern sowie die Eurostärke. Jedoch verzeichnete die deutsche Allen & Overy-Praxis auch einen Anstieg des Umsatzes pro Berufsträger. Damit liegt der deutsche Anteil erstmals bei rund zehn Prozent am weltweiten Umsatz, der rund 1,09 Milliarden Pfund beträgt. Kanzleiweit steigerte Allen & Overy ihren Umsatz um sieben Prozent. Zu dem positiven Ergebnis habe auch die Schwäche des britischen Pfunds beigetragen, so die Kanzlei in einer Pressekonferenz. Der Gewinn vor Steuern hingegen fiel um vier Prozent auf 431 Millionen Pfund. Die Kosten der personellen Restrukturierung, die alle im abgeschlossenen Geschäftsjahr aufgefangen wurden, beliefen sich auf 46 Millionen Pfund.
Wie im vergangenen Geschäftsjahr wurde über die Hälfte des Umsatzes außerhalb Londons generiert – mit steigender Tendenz. Insbesondere die Zahlen aus Westeuropa und dem Nahen Osten sollen nach Aussage der Kanzlei besonders gut gewesen sein, wobei auch dies zum Teil der relativen Stärke der Ortswährungen zuzurechnen sei.
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