Allen & Overy und Clifford

Positive Ergebnisse bei weltweitem Umsatz und Gewinn

Allen & Overy hat im Geschäftsjahr 2010 ihren weltweiten Umsatz um 7 Prozent gesteigert. Die Kanzlei erwirtschaftete 1,26 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um 6 Prozent auf 512,6 Millionen Euro vor Steuern. Etwas geringer fiel das globale Umsatzplus von Clifford Chance aus: Die Kanzlei legte um 2 Prozent zu und setzte 2010 insgesamt 1,35 Milliarden Euro um.

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Allen & Overy hat im Geschäftsjahr 2010 ihren weltweiten Umsatz um 7 Prozent gesteigert. Die Kanzlei erwirtschaftete 1,26 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um 6 Prozent auf 512,6 Millionen Euro vor Steuern. Etwas geringer fiel das globale Umsatzplus von Clifford Chance aus: Die Kanzlei legte um 2 Prozent zu und setzte 2010 insgesamt 1,35 Milliarden Euro um.

Allerdings verzeichnete Clifford einen stärkeren Anstieg beim Gewinn, der um 10 Prozent auf 423 Millionen Euro wuchs. Das entspricht 1,1 Millionen Euro pro Equity-Partner.

Wim Dejonghe
Wim Dejonghe

Der Gewinn pro Equity-Partner bei Allen & Overy blieb mit 1,2 Millionen Euro stabil. Der weltweite Umsatz pro Berufsträger ging laut Managing-Partner Wim Dejonghe dagegen minimal zurück. Die Bilanz der deutschen Allen & Overy-Praxis wurde bis Redaktionsschluss nicht bekannt. Dr. Neil Weiand, Senior-Partner der Kanzlei in Deutschland, bezeichnete die Entwicklung aber als „sehr zufriedenstellend“. Im Geschäftsjahr 2009 hatten die deutschen Büros knapp 9 Prozent beigesteuert.

Clifford hatte ihren Umsatz in Deutschland zuletzt um 8 Prozent auf 193,8 Millionen Euro gesteigert (mehr…). Damit steht die deutsche Praxis für rund 14 Prozent des weltweiten Umsatzes.

Besonders stark im Aufwind befindet sich in beiden Kanzleien das Geschäft im Pazifikraum. Allen & Overy baute dort zuletzt ihre Partnerpräsenz aus und ist seit Juli 2010 auch in Jakarta vertreten. Im März 2010 hatte sie zudem mit der australischen Kanzlei Clayton Utz fusioniert (mehr…). Bei Clifford stammen 12 der 23 neu ernannten Partner 2011 aus dieser Region, die erstmals mehr zum Gesamtumsatz beitrug als die US-Büros.

Beide Kanzleien schafften damit international die Trendwende. 2009 hatte Allen & Overy weltweit noch 4 Prozent Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr verbuchen müssen, Clifford Chance hatte 5 Prozent eingebüßt. Im Vergleich zu den übrigen Magic-Circle-Kanzleien waren die Sozietäten damit glimpflich weggekommen: Bei Linklaters war der Jahresumsatz 2009 um 9 Prozent geschrumpft, bei Freshfields Bruckhaus Deringer sogar um 11 Prozent.

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