Arbeitsrecht

Arvantage verstärkt sich mit Kliemt-Partnerin

Autor/en
  • Catrin Behlau

Die Berliner Arbeitsrechtsboutique Arvantage verstärkt sich zum November mit Doris Kilg von Kliemt. Die 49-Jährige ist insbesondere in der kollektivrechtlichen Beratung rund um Personalabbau und Umstrukturierungen tätig, hat aber darüber hinaus auch einen Schwerpunkt in den Themen Arbeitszeit und Vergütung. Kilg kommt als Equity-Partnerin.

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Doris Kilg
Doris Kilg

Kilg war seit 2011 bei Kliemt und seit 2016 dort Partnerin. Ihre berufliche Laufbahn hatte Kilg als Referentin für Grundsatzfragen beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband begonnen. Nach einigen Jahren bei der Dresdner Bank folgte 2006 mit dem Wechsel zu Beiten Burkhardt der Schritt in die Anwaltschaft. Dort wurde sie 2008 Salary-Partnerin.

Arvantage entstand 2016 aus einer Abspaltung des Arbeitsrechtsteams von BMH Bräutigam & Partner. Die Kanzlei ist insbesondere für ihre Beratung der öffentlichen Hand bekannt und wächst mit dem Zugang auf vorläufig sechs Berufsträger. Arvantage kündigte zudem an, dass der weitere Ausbau der Kanzlei geplant sei.

Der Wechsel von Kilg ist bereits der zweite Abgang bei Kliemt in kurzer Zeit. Bereits zum September war Gerald Wiedebusch von Berlin zur Münchner Kanzlei Tricon gewechselt. Wiedebusch war seit 2007 bei Kliemt beschäftigt gewesen. Kliemts Status als personell größte Arbeitsrechtskanzlei Deutschlands schaden die Wechsel nicht.

Im Berliner Büro der an fünf deutschen Standorten tätigen Boutique sind noch drei Partner, ein Counsel und sechs Associates tätig. Mit Abstand größter Standort ist Düsseldorf. Zuletzt hatte sich Kliemt strategisch neu aufgestellt: So eröffnete die Kanzlei in Hamburg und München und unterzog das Frankfurter Büro einer Neuordnung, in dessen Zuge es auch einige Partnerabgänge gegeben hatte. Zukünftig möchte sich die Kanzlei noch stärker auf große Restrukturierungsmandate konzentrieren.

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