Die Entscheidung für das Peking-Büro hatte Slaughter initiiert, die seit 1974 ein Büro in Hongkong hat. Uría sieht für sich Potenzial für das Rohstoffgeschäft und De Brauw vor allem für ihre M&A-Tätigkeit. Hengeler, die drei chinesische Anwälte in den eigenen Reihen hat, legt ihren Fokus derzeit stärker auf den indischen Markt.
Auf dem Weg nach Asien
Kanzleien aus dem Kreis der Best-Friends-Firms von Hengeler Mueller planen ein gemeinsames Büro in Peking zu eröffnen. Die englische Kanzlei Slaughter and May, die Spanier Uría Menéndez sowie die niederländische Sozietät De Brauw Blackstone Westbroek, werden kurzfristig den Antrag bei den chinesischen Behörden stellen. Sie hoffen auf die Erlaubnis bis Mitte 2009. Hengeler unterstützt das Vorhaben, ist aber nicht unmittelbar beteiligt. "Um ein Büro dort führen zu können, müsste ein Partner mindestens sechs Monate im Jahr vor Ort sein", sagte Dr. Hendrik Haag vom China-Desk bei Hengeler. "Das lohnt sich derzeit für uns noch nicht."